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Natur, Landschaft, Körper, Selbst.
In der Auseinandersetzung mit Naturwahrnehmung stößt man unmittelbar auf die Konfrontation mit dem Selbst. Welchen Einflüssen unterliegen wir, welche Erlebnisse, Erinnerungen, Sehnsüchte prägen Auge und Geist? Fotografie spielt eine nicht unbedeutende Rolle in der Vermittlung von Naturvorstellungen/Naturbildern, weshalb es in meiner Arbeit Ausgang für die künstlerische Praxis ist. Prints, Collagen, Übermalungen geben einen Anstoß zur Malerei, in welcher ich vertieft abstrakt formuliere, was ich zuvor aus eigenem sowie aus gesammeltem Bildmaterial extrahiere. Dekonstruktion und Dekontextualisierung führen zu einer Neuinterpretation, die unbekannte Perspektiven eröffnet. Wo positioniere ich mich in der Natur? Welchen Einfluss hat die Bewegung meines Körpers, meines weiblichen Körpers auf die Wahrnehmung? Die Verschmelzung von Körper und Landschaft, Beziehungen und Veränderungen, Entwicklung, Fruchtbarkeit, Dominanz finden Ausdruck in der vielseitigen Bildersprache.


Alice von Alten studierte von 2010 bis 2016 Landschaftsdesign / Ortsbezogene Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien und 2015 für sechs Monate Inter-Architecture an der Rietveld Academie in Amsterdam.