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In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit menschen-gemachten Strukturen und den Einflüssen, die wir auf die Landschaft haben, während wir sie konstruieren und versuchen eine perfekte Umwelt zu bauen. Die Basis meiner künstlerischen Tätigkeit ist das Hinterfragen menschlichen Verhaltens im Raum, klassischer architektonischer Elemente, welchen wir unterworfen sind - Wände, Türen, Fenster, sowie Grenzen, denen wir (glauben zu) begegnen, als auch unser Verlangen nach Natur.

Landschaft (sowie auch Architektur) ist ein Layout, das oft verwendet wird um politische Macht auszudrücken; mir ermöglicht es gesellschaftliche Themen künstlerisch zu bearbeiten.

Mittels Fotografie, Collage und (häufig ortsbezogenen) Installationen analysiere ich beobachtete Phänomene, Besonderheiten und Konstruktionen und stelle Fragen über Ursachen, Nebenwirkungen und Symptome des gebauten Horizonts.

Ich arbeite mit eigenen, meist analogen Fotografien, aber auch mit gesammeltem Bildmaterial (aus Büchern, Kalendern, Postkarten,…), in welchem sich unsere Vorstellung von Natur und der idealen Landschaft manifestiert hat. Es wird von mir dekontextualisiert, dekonstruiert und neu zusammengesetzt. Die Collagen bilden Strukturen und erfundene Gebilde, die gewohnte Vorstellungen und Ansichten von Natur irritieren und fragmentieren und den Betrachter in tiefere Bedeutungsebenen tauchen lassen. Außerdem arbeite ich mit gesammelten Objekten, die Geschichten erzählen über Gärten oder Landschaft, somit über unser Verhältnis zur Natur.


Alice von Alten studierte von 2010 bis 2016 Landschaftsdesign an der Universität für angewandte Kunst Wien und 2015 für sechs Monate Inter-Architecture an der Rietveld Academie in Amsterdam.





In my work I am dealing with manmade structures and the impact we have on the landscape, while constructing it and trying to build an ideal environment. My approach is to investigate human behaviour in space, classical architectonical elements, to which we are subjected, such as walls, doors, windows, boarders that we face or think we do, as well as our request for nature.

Landscape as well as architecture is a layout that is often used to express political power, for me it is a tool that enables me working on and revealing social phenomena.

Photography, collage and (often site specific) installations are techniques and media that I use to process observed characteristics and constructions and to pose questions about sources, side effects and symptoms of the built horizon.

I am working with analogue photography, which sometimes gets manipulated or becomes part of installations, as well as found footage - mostly for collaging - images out of old books, calendars, postcards,…, in which our ideas of nature and ideal landscapes were manifested over decades. The material gets decontextualized and deconstructed to be recomposed as fictional structures and buildings to irritate and fragment our perception and ideas of nature and to enable to dive into deeper levels of meaning. I also work with collected objects, that tell stories about gardens and landscapes, in a wider sense - our relation to nature.


Alice von Alten studied landscape design at University of applied arts Vienna from 2010 till 2016 and in 2015 for six month Inter-architecture at Rietveld Academie in Amsterdam.