Urban Landscape
Objekt, 300 x 200, Teppich-Stücke auf OSB-Platte, 2016

Besonders orientalische Teppiche sind berühmt für ihre abstrakten Abbildungen von Gärten. Man könnte sie auch Winter-Garten nennen, weil sie das `Draussen´ nach drinnen bringen. Der kreierte Teppich zeigt eine reduzierte niederländische Landschaft, welche durch ihre im Raster angelegten Felder, besonders die der bunten Tulpenfelderm, heraussticht, und der ebenfalls geradlinigen Kanälen, welche sie zerschneiden.







Straining Field
Installation, Spangurte, Erdanker, 2016, Botanischer Garten Wien

Von der Krone straff heruntergespannte Seile scheinen die beiden Bäume im Botanischen Garten der Universität Wien regelrecht in ein Korsett zu zwängen, das ihre besondere Wuchsform hervorgebracht hat. Sie werden dirigiert, förmlich zu Boden gezerrt und sind im Begriff zu kippen.
Doch wird diese Gewalt hier nur suggeriert.
Hinterfragt werden Stellung und Absichten des Menschen in einer Welt, in der es kein ausgewogenes Miteinander zwischen den Geschöpfen gibt, wo hingegen ein Kontroll und Beherrschzwang des Menschen über die Natur dominiert.







My Fence, My Paradise
Installation, 2 Objekte aus Metall, 1 Fotografie 120 x 80 cm, 2019

Nach Foucault ist der Garten die älteste Heterotopie, selig und universalisierend. Er ist sowohl die kleinste Parzelle, als auch die Totalität der Welt.
Gesammelte Elemente, verfremdet und entkleidet durch den Ortswechsel in den Innenraum, wecken Sehnsüchte und Erinnerungen und werfen gleichzeitig Dialektiken auf - vom Einschließen und eingeschlossen Sein und Ausschließen und ausgeschlossen Sein - welche das Festhalten an der Illusion der Beherrschung und Kontrolle über die Natur widerspiegelt.
Landschaft und Garten als politisches Ausdrucksmittel, Abbildungen politischer Macht und Ansichten, sie spiegeln die Vorstellung von Natur, letztlich jene von uns selbst.







To Trespass
Aktion/Installation, 2018

To Trespass befasst sich mit dem Rhein-Fluss an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz und fokussiert sich dabei auf Muscheln (Corbicula fluminea, Körbchenmuschel), die von Südostasien bis hin zu Nordamerika an seine Ufer gespült werden. Die Muschel, die an ferne Urlaubsorte denken lässt und kulturell und philosophisch stark aufgeladen ist, ist hier Allegorie unserer zeitgenössischen Lebensweise, welche Beweglichkeit fordert, Flexibilität voraussetzt und damit einen Nomadismus bedingt, welcher positive und negative, sichtbare und unsichtbare Konsequenzen hat. Das im Rheindelta (Bodensee) gesammelte Strandgut, Muschelschalen, wird in einen Ausstellungsraum transportiert, wo es Teil einer Installation wird. Teil der START-Projekte, Kulturperspektiven 2024 - Feldkirch, Dornbirn, Bregenzerwald
https://www.dornbirnplus.eu/de/projekte/startprojekte






Ausstellungsansicht Bye Bye Oskar







Pop Corn
Objekt aus Pappmachée, Holz, Metall + Performance, 2016

Die Performance bestand aus dem Verkauf von Popcorn. Preis und Inhalt der Packungen änderten sich im Laufe der Veranstaltung. Durch dieses Variieren sollte das Manipulieren von Landschaft/Natur angesprochen und Konsumverhalten hinterfragt werden.